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  • Vorstand der Freien Wählergruppe Donnersbergkreis neu gewählt

     

    Bei der jährlichen Mitgliederversammlung der FWG Donnersbergkreis e. V. wurde der 37-jährige Manfred Boffo aus Eisenberg zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Er trat damit die Nachfolge des seit 2013 amtierenden 1. Vorsitzenden Günther Mack an. Neben ihm wurde auch ein neuer 3. Vorsitzender und ein neuer Schriftführer gewählt, weil die bisherigen Amtsinhaber, Klaus-Dieter Magsig und Thomas Lebkücher für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung standen. An ihre Stelle wurden Steffen Antweiler (Bürgermeister der VG Göllheim) und Jutta Knoth in den Vorstand gewählt.

    Außerdem wurde auf der Mitgliederversammlung der aktuelle Mitglieder- und Kassenstand dargestellt:

    Am 17.05.2016 zählte die FWG Donnersbergkreis e. V. 61 Mitglieder.

    Stand Barkasse 31.12.2015 29,56 EUR
    Girokonto Stand 31.12.2015:   3.421,67 EUR
    Ausgaben 2015: 717,65 EUR
    Spenden 2015: 1.730,00 EUR
    Stand Barkasse 17.05.2016: 29,56 €
    Girokonto Stand 17.05.2016: 2.909,43 €

     

    Auf Antrag des Kassenprüfers Hugo Paul wurde die Vorstandschaft einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen entlastet.

    Die neue Vorstandschaft der FWG Donnersbergkreis e. V. setzt sich nach den Neuwahlen wie folgt zusammen:

    1. Vorsitzender Manfred Boffo
    2. Vorsitzender Alexander Groth (Wiederwahl)
    3. Vorsitzender Steffen Antweiler
    Schriftführerin /
    Pressewartin
    Jutta Knoth
    Schatzmeisterin Cathrin Pregitzer (Wiederwahl)
    Beisitzer/-innen: Mira Lincker (Wiederwahl)
    Friedrich Strack (Wiederwahl)
    Roman Waßmann (Wiederwahl)
    Detlef Osterheld (Wiederwahl)
    Thomas Lebkücher
    Josefine Siegl
    Kassenprüfer /
    Ersatzkassenprüfer
    Hugo Paul (Wiederwahl)
    Klaus Zelt
    Delegierte für den Bezirkstag Pfalz Detlef Osterheld
    Hugo Paul
    Alexander Groth
    Günther Mack
    Ersatzdelegierte für den Bezirkstag Pfalz Eberhard Hartelt
    Mira Lincker
    Thomas Lebkücher
    Klaus Zelt

     

    Gegen Ende der Veranstaltung hob der neue 1. Vorsitzende Manfred Boffo die Stärken der FWG Donnersbergkreis e. V. nochmals hervor:

    Die FWG Donnersbergkreis unterwirft sich keiner politischen Ideologie. Sie ist eine an der Sache orientierte Größe im Kreistag und in den Verbandsgemeinden des Donnersbergkreises. Sie schon seit Jahren eine selbstbewusste, mit starken, kommunalen Kräften besetzte politische Gruppierung und damit die echte Alternative zur bestehenden Parteienpolitik im Kreis.

    Gebietsreform – Zukunft des Donnersbergkreises

    Thomas Lebkücher (thomas) on 17.04.2015

    Wie den Medien allenthalben entnommen werden kann, ist die Zukunft des Donnersbergkreises in seiner bestehenden Form zumindest in Frage gestellt. Wir von der FWG sprechen uns dafür aus, dass der Donnersbergkreis als Einheit in jedem Fall erhalten bleiben muss. Alle Entscheidungsträger im Landkreis müssen sich dafür einsetzen, um das Damoklesschwert der Auflösung bzw. Aufteilung abzuschneiden.

    Der Donnersbergkreis ist, aufgrund seiner guten infrastrukturellen Erschließung - vor allem über die BAB 63 – deutlich näher an den Oberzentren im Rhein-Main und Rhein-Neckar Bereich als andere Landkreise in Rheinland-Pfalz. Das Kreisgebiet ist ländlich geprägt und in seiner heterogenen Struktur bestehend aus Städten, großen Siedlungen und kleinen Dörfern ein idealer Rückzugsraum für Pendlerinnen und Pendler in die Mittel- und Oberzentren. Diese Alleinstellungsmerkmale verbieten es, unseren Kreis in einen Topf mit anderen Landkreisen, bspw. in der Westpfalz, zu werfen.

    Der Sparwille der Landesregierung in allen Ehren – allein durch die Zusammenlegung von Landkreisen und Verbandsgemeinden hat man noch nichts gespart: Neben den reinen Personalkosten, die aufgrund bestandschutzrechtlicher Bestimmungen des Personalrechts nur minimal geringer ausfallen, wie die bisherigen Ergebnisse der Kommunalreform gezeigt haben, entsteht neben einem völligen Zuständigkeitswirrwarr zusammengelegter Kommunen auch eine zunehmende Entfernung der Behörden von den Bürgern. Wenn wir den Landkreis Donnersbergkreis mit einem anderen Landkreis zusammenlegen, was passiert mit dem Verwaltungsstandort Kirchheimbolanden? Wohin müssen sich Bürgerinnen und Bürger künftig wenden, wenn sie einen Führerschein, ein Gesundheitszeugnis oder eine Zulassung möchten? Konsequenterweise müsste man, wenn man ernsthaft sparen will, das Kreishaus schließen bzw. sukzessive zurückbauen. Damit entstehen für die Bürgerinnen und Bürger völlig inakzeptable Entfernungen zu ihren kommunalen Anlaufstellen. Erhält man umgekehrt das Kreishaus und die damit verbundenen Sachkosten, stellt sich die Frage, wofür man überhaupt reformiert.

    Der Lösungsansatz liegt hier nicht in der Umordnung der Organisationen und der Zusammenlegung von Gebietskörperschaften, sondern in der sachgerechten und zeitgemäßen Überprüfung der übertragenen Aufgaben. Das Einsparungspotential, das darin liegen kann, dass sich nicht mehrere Stellen auf Verbandsgemeinde- und Kreisebene mit ein und derselben Fragestellung beschäftigen müssen (Aufgabenkritik), ist von den Verantwortlichen in Mainz noch gar nicht ausgelotet worden. Hier sollten zunächst mal notwendige Hausaufgaben gemacht werden, bevor man an die Zusammenlegung bzw. Aufteilung ganzer Landkreise denkt.

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    Wie den Medien allenthalben entnommen werden kann, ist die Zukunft des Donnersbergkreises in seiner bestehenden Form zumindest in Frage gestellt. Wir von der FWG sprechen uns dafür aus, dass der Donnersbergkreis als Einheit in jedem Fall erhalten bleiben muss. Alle Entscheidungsträger im Landkreis müssen sich dafür einsetzen, um das Damoklesschwert der Auflösung bzw. Aufteilung abzuschneiden.